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Medienmitteilung

SVP Pfäffikon sagt Nein zur Gemeindefusion mit Wildberg

Für die SVP Pfäffikon überwiegen die Nachteile der geplanten Gemeindefusion mit Wildberg bei weitem.

Am 28. Februar 2027 entscheiden die Stimmberechtigten von Pfäffikon und Wildberg darüber, ob die beiden Gemeinden fusionieren sollen. An ihrer Pateiversammlung hat die SVP Pfäffikon die Nein-Parole beschlossen. Der Fusionsvertrag wurde durch Gemeinderat Stefan Gubler vorgestellt. Den ablehnenden Standpunkt vertrat Alfred Gerber. Die anschliessende Diskussion ergab ein klares Fazit. Wildberg passt nicht zu Pfäffikon. Dass Wildberg auf der Suche nach einem Partner ist, ist nachvollziehbar. Das Argumentarium des Gemeinderates Pfäffikon für eine Fusion, konnte jedoch nicht überzeugen. Viele Gründe sprechen aus Sicht der SVP gegen eine Fusion von Pfäffikon mit Wildberg.

Ziele werden nicht erfüllt

Wichtige Ziele, die einer Fusion zugrunde liegen sollten, werden nicht erfüllt. Räumlich und geografisch bilden Pfäffikon und Wildberg keine Einheit. Die Fusion orientiert sich auch nicht an den gewachsenen und bestehenden Zusammenarbeitsstrukturen. Wildberg arbeitet heute in fünf Zweckverbänden mit Nachbargemeinden im Tösstal zusammen. Pfäffikon ist bis heute an keinem dieser Zweckverbände beteiligt. Diese Beteiligungen würden für die Verwaltung und die Behörden zu einem Mehraufwand führen. Die Schule wäre für eine Integration sehr wichtig. Verständlicherweise bleiben Kindergarten und Primarschule in Wildberg bestehen. Für die Oberstufe wurde von Wildberg am 14. Juni 2026, ohne Mitsprache von Pfäffikon, ein Anschlussvertrag mit Turbenthal vereinbart. Dieser Vertrag ist bis 2038 unkündbar. Der weite Weg nach Pfäffikon ist sicher der Hauptgrund, warum die Oberstufenschüler von Wildberg die Schule weiterhin in Turbenthal besuchen sollen. Es bestehen in vielen Bereichen, wie z.B. Einkauf, Vereine, Kultur, Altersheime, Spitex, Feuerwehr, etc. gewachsene Beziehungen zum Tösstal. Diese Bespiele zeigen, Wildberg gehört funktionell ganz klar zum Tösstal.

Fehlende Synergien

Bei den Werken von Pfäffikon ergeben sich im Bereich der Ver- und Entsorgung keine Synergien. Vielmehr ist mit 15 Prozent höheren Wasserpreisen für Pfäffikon zu rechnen. Auch in anderen Bereichen können aus Sicht von Pfäffikon keine Synergien ausgemacht werden.

Aufgeschobene Investitionen in Wildberg

In Wildberg steht die Forderung nach einer neuen Mehrzweckhalle als Ersatz der bald 60 Jahre alten und sanierungsbedürftigen Turnhalle im Raum. Erste Schätzungen aus dem Jahr 2023 gehen von Kosten von über 5 Millionen Franken aus. Aus taktischen Gründen wurde eine Initiative im Vorfeld der Fusionsgespräche zurückgezogen. Auch die widersprüchlichen Angaben zum Zustand der Strassen tragen nicht zu einem positiveren Bild bei.

Stellenausbau in Pfäffikon

Die Umsetzung einer allfälligen Fusion bindet viele Ressourcen in der Verwaltung und den Behörden. Geringen Synergien stünde mit Sicherheit ein weiteres Stellenwachstum in der Verwaltung von Pfäffikon gegenüber. Pfäffikon hat viele wichtige eigene Projekte wie Bushof, Badi, Schulhausbauten, Areal Tumbelen Nord, Projekte im Verkehrsbereich, Hochwasserschutz, etc. Seitens der SVP Pfäffikon wünscht man sich, dass seitens des Gemeinderates der Fokus wieder stärker auf Projekte und Probleme in der Gemeinde, anstatt auf ein nicht zielführendes Fusionsprojekt gerichtet würde.

Wildberg passt nicht zu Pfäffikon

Bei allem Verständnis der Wildbergerinnen und Wildberger nach einem Partner, zeigt eine sorgfältige Auslegeordnung klar: Pfäffikon und Wildberg passen nicht zusammen.

 

Deshalb empfiehlt die SVP Pfäffikon ein Nein.

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