Mitmachen

Home

Nachruf Christian Huber

„Tue recht und scheue niemand“. Diesen Titel hat der am 22. Februar 2026 leider zu früh verstorbene Dr. jur. Christian Huber für seine Erinnerungen gewählt.

Am 26. März 2026 verabschiedete sich eine grosse Trauergemeinde im Rahmen einer sehr würdigen Abschiedsfeier von Christian Huber.

Christian Huber hat mit voller Hingabe, Begeisterung und Erfolg in verschiedensten Funktionen für die Öffentlichkeit gewirkt und gedient. Seine Standpunkte und seine politischen und weltanschaulichen Ansichten vertrat er gradlinig, sehr überzeugend und stets präzis. Er hatte auch eine warmherzige Seite und einen ihm eigenen Humor.

Christian Huber konnte auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. 1944 in Zürich geboren, studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Zürich. Das Studium verdiente er sich als Werkstudent mit Arbeiten, wie zum Beispiel als Taxifahrer. Nach seiner Dissertation arbeitete er als juristischer Sekretär am Bezirksgericht Uster, dann wurde er Staatsanwalt, Oberstaatsanwalt und Oberrichter. Sein richterliches Wirken fand schliesslich seinen Höhepunkt als Präsident des Geschworenengerichts. Er erfuhr dort schweizweite Anerkennung durch seine souveräne Prozessführung in schwierigsten Fällen. 1974 zog Christian Huber mit seiner Frau Charlotte nach Pfäffikon. Im März 1993 übernahm er das Präsidium der SVP Pfäffikon. Er stand für eine liberalkonservative Grundhaltung. Gleichzeitig war er pragmatisch und lösungsorientiert. In seiner Präsidialzeit hat er einige politische Laufbahnen auf kommunaler und kantonaler Ebene lanciert, gefördert und begleitet. Der SVP hat er bis zuletzt die Treue gehalten. Solange es seine Gesundheit zuliess, hat er regelmässig an Parteiversammlungen der SVP Pfäffikon und an Gemeindeversammlungen teilgenommen. Seinen Voten hat man immer gerne und gut zugehört, sie hatten stets Gewicht und Substanz.

1999 wurde Christian Huber als Zürcher Regierungsrat gewählt und übernahm die Finanzdirektion Ein Höhepunkt war sein Empfang im Mai 2003 nach der Wahl zum Regierungspräsidenten an seinem Wohnort Pfäffikon. Weil er in finanzpolitischen Fragen diverse Male Differenzen mit der „Rennleitung“ (O-Ton Huber) nicht aber mit der „Mannschaft“ seiner Partei hatte, kündigte er bedauerlicherweise auf den Frühling 2005 seinen Rücktritt an. Weil Christian Huber immer „ganze Sachen“ machte, zog er einen Strich unter die aktive Politik und befuhr fortan während rund zehn Jahren mit seiner Frau Charlotte auf dem eigenen Hausboot „Kinette“ die Kanäle Westeuropas. In den letzten Jahren verfasste er verschiedenen Bücher wie „Der Mordfall Näf“ (2023) und „Der letzte Tee der Pianistin“ (2025).

Wir wünschen seiner Frau, seinen Kindern und Freunden, viel Kraft in der Zeit des Abschiednehmens. Wir vermissen Christian Huber und werden ein ehrendes Andenken an ihn bewahren.

Hans Heinrich Raths
ehemaliger Gemeindepräsident und Kantonsrat SVP

Nachruf auf Christian Huber

«Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben.» Das berühmte Schillersche Wort aus «Wilhelm Tell» ist bei Dr. iur. Christian Huber aus Pfäffikon leider allzu früh harte Wirklichkeit geworden. Wir sprechen seiner Frau Charlotte, seinen beiden Kindern und allen Angehörigen unser herzliches Beileid aus.

Wir verlieren mit dem Verstorbenen einen hochintelligenten Menschen und treuen Freund mit einem beeindruckenden Wissen weit über das Juristische hinausgehend. Er konnte seine Standpunkte – als Oberrichter, Präsident des Geschworenengerichts, Finanzdirektor und in weiteren Funktionen – und seine politischen und weltanschaulichen Ansichten derart präzis und überzeugend vertreten, dass sich seine Gegner gut wappnen mussten. So geisselte er zum Beispiel die liberale Drogenpolitik und die staatliche Heroinabgabe mit den Worten: «Die Rauschgifte sind nicht gefährlich, weil sie verboten sind; sie sind verboten, weil sie gefährlich sind!»

Christian Huber hatte auch eine warmherzige, humoristische, schalkhafte Seite. So meinte er kürzlich, nachdem er sich einer schwierigen Operation hatte unterziehen müssen, auf die Frage, wie es ihm gehe: «Die nächste Frage, bitte!» Und er war trotz zunehmender gesundheitlicher Probleme immer wieder zu Spässen aufgelegt.

Christian Huber konnte auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. 1944 in Zürich geboren, studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Zürich. Das Studium verdiente er sich als Werkstudent mit allerlei Arbeiten, zum Beispiel als Taxifahrer und Tramkondukteur. Nach seiner Dissertation arbeitete er als juristischer Sekretär am Bezirksgericht Uster, dann wurde er Staatsanwalt, Oberstaatsanwalt und Oberrichter. Sein richterliches Wirken fand schliesslich seinen Höhepunkt als Präsident des Geschworenengerichts. Er erfuhr dort schweizweite Anerkennung durch seine souveräne Prozessführung in schwierigsten Fällen, zum Beispiel im Prozess gegen den Sexualstraftäter und «Babyquäler» René Osterwalder. Er habe, so meinte Huber einmal, in schreckliche menschliche Abgründe Einblick gehabt, sodass ihn fast nichts mehr erschüttern könne. Dieser Fall aber habe auch ihn entsetzt. Umso mehr müsse man alles daran setzen, Straftäter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

1999 wurde Christian Huber von der Zürcher SVP als Regierungsrat portiert. Sogar der «Tages-Anzeiger» würdigte ihn wegen seines «gediegenen Auftretens» und als «glänzender Jurist mit kantigen politischen Positionen». Er wurde auf Anhieb gewählt und übernahm die Finanzdirektion. Weil er dort im Namen der Kollegialbehörde mehrfach Ausgabenerhöhungen vertreten musste, belastete dies das Verhältnis zu seiner SVP, die das Gegenteil forderte. Diese Situation spitzte sich zu, sodass er schliesslich wegen unüberbrückbarer Differenzen mit der «Rennleitung», nicht aber mit der «Mannschaft» (O-Ton Huber) auf den Frühling 2005 überraschend seinen Rücktritt ankündigte. Weil Christian Huber immer «ganze Sachen» machte, zog er einen Strich unter die aktive Politik und befuhr fortan während rund zehn Jahren mit seiner Frau auf dem eigenen Hausboot «Kinette» die Kanäle Westeuropas. Und er avancierte nach eigener Aussage zum wohl besten Schleusenkenner der ganzen Region.

In den letzten Jahren haben ihn spektakuläre Gerichtsfälle fasziniert, und er verfasste verschiedene Bücher wie «Der Mordfall Näf» (2023) und «Der letzte Tee der Pianistin» (2025); im letzteren Fall war Huber selbst Gerichtspräsident gewesen. Der Verstorbene hielt der SVP bis zuletzt die Treue. Wir wünschen seiner Frau und seinen Kindern Kraft und Gottes Segen, um das Unabänderliche zu ertragen, und wir werden Christian Huber ein ehrendes Andenken bewahren.

Hans Fehr, Alt Nationalrat SVP, Eglisau

Jetzt Mitglied bei der SVP Pfäffikon werden

Flyer Sympathisanten

Jetzt Mitglied werden

Mobilitätskonzept

Die SVP Pfäffikon engagiert sich aktiv im Prozess um das neue Mobilitätskonzept. Alle Informationen dazu sind hier publiziert.

Parteiprogramm 2023 - 2027 SVP Kanton Zürich

Laden Sie das Parteiprogramm 2023 - 2027 der SVP Kanton Zürich hier herunter.

Kommunale Themen

Die SVP Pfäffikon ist auf kommunaler Ebene aktiv. Informieren Sie sich hier über die laufenden Geschäfte.

Termine

Das Wichtigste auf einen Blick



Beiträge der SVP vom Bezirk Pfäffikon ZH

Kantonale Medienmitteilungen

Nationale Beiträge

Unsere Sponsoren

MD Plan

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden